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U15-Watch | 03.06.2012

Zu Besuch in der Sporthalle Altenhagen in Hagen und bei der U15-Zwischenrunde Nord. Vier Spiele gesehen, hier ein paar Eindrücke.

 

Eine wichtige Information gab es bereits am Donnerstagabend, denn Laura Zdravevska verletzte sich beim DBB-Lehrgang in Heidelberg. Dies war eine große Schwächung für das Team das Ausrichters. Beim Herner TC war Jule Kassack nach einer Trainingsverletzung vor Pfingsten wieder mit dabei. Die Teams von der Norddeutschen -Ahrensburger TSV und TuS Lichterfelde- schienen komplett.

 

Samstag, 02. Juni 2012 – Spiel 1 – TSV Hagen vs Ahrensburger TSV
Die Ahrensburger Spielerinnen spielten 40 Minuten ihr Spiel. Hagen hatte in der ersten Halbzeit mit Leonie Schütter die überragende Spielerinnen in der Offense. In der 2. Halbzeit bekam das Heimteam mehr und mehr Probleme, vermisste offensichtlich schmerzlich Inside-Scoring und hatte offensiv keine Alternativen. Leonie wurde zusehends müder und traf weniger. Bei Ahrensburg machten Merle Bitter und Jasmin Zimmermann die Big Plays, vor allem letztere erwies sich als Führungsspielerin. Der 66:52 war nach den gezeigten Leistungen nicht überraschend.

 

Samstag, 02. Juni 2012 – Spiel 2 – TuS Lichterfelde vs Herner TC
Viele Vorschusslorbeeren auf der einen (Berliner) Seite, Optimismus auf der anderen (Herne). Was heraus kam, war ein überzeugender Sieg des TuSLi-Teams, das beim 56:42 ziemlich viel liegen lies und das nicht nur an der Wohlfahrtslinie. Bei Herne spielte Anna Lappenküper eine gute Partei, Laura Dams zeigte gute Aktionen, der Rest war wenig zu sehen. Die Berliner Spielerinnen zogen ihr Ding durch, verteidigten, 10 Spielerinnen kamen früh zum Einsatz, sie spielten Fast-Break mit und nach Plan und zeigten sich als athletisches Team, das auch noch härter spielte.

 

Sonntag, 03. Juni 2012 – Spiel 3 – TSV Hagen vs Herner TC
Die zwei Verlierteams des Vortages spielten das 2. Spiel des Tages, nachdem TuSLi sich im Spiel ab 09:00 Uhr mit dem 65:38-Sieg in Position gebracht hatte. Bereits viermal spielten die beiden NRW-Teams während der Saison gegeneinander, 3-1 für Hagen hieß es aus dieser Runde.

Nach einem guten Start von Herne stabilisierte sich das Spiel auf schwachem Niveau.  Leonie warf ebenso die Lampen aus wie Ayse, vom Rest außer Jasmin (beste Hagener Spielerin, mit guter Körpersprache und erkennbarem Willen)  kam verschwindend gering. Bei Herne spielte Malina mit und war nicht nur dabei, dazu zeigte sich Anna wie bereits am Vortag neben ihrer guten Defenseleistung wieder in der Offense. Doch Herne hatte an diesem Vormittag ein weiteres Ass im Ärmel. Jenny spielte groß auf, traf gute Entscheidungen sowie hochprozentig und spielte viele Minuten. Doch die Mannschaft des Herner TC verpasste es sich abzusetzen und führte immer nur knapp.

Am Ende des 3. Viertels gelangen Nina Schnietz zwei Würfe von dem Spot, von dem sie bereits vorher getroffen hatte, und das Heimteam hatte die Führung. Die letzten 10 Minuten blieben knapp, Hagen hielt die Führung für Minuten, doch Herne kämpfte. Kurz vor Schluss ging Hagen mit einem Punkt in Führung doch ließen sie in der nachfolgenden Defensesequenz Laura Dams vom HTC frei von ihrem Sahnespot werfen und die traf. Einen Turnover später traf Jenny einen Layup zum 52:49 und die Messe war gelesen.

 

Sonntag, 03. Juni 2012 – Spiel 4 – Herner TC vs Ahrensburger TSV
Nach einem interessanten „Cool down“ mit anschließender „Regenerationsphase“ spielte das Herner Team knapp 75 Minuten nach dem vielumjubelten Sieg gegen Hagen um den Einzug in die Endrunde. Wieder gelang ein guter Start, doch die Ahrensburger Mannschaft blieb ruhig. Wieder spielte das Team „seinen Stiefel herunter“ und was negativ klingt ist nicht positiv gemeint. Die Führungsspielerinnen machten ihr Ding, dazu gab es jede Menge Support von der Bank. Das Trio Bitter-Zimmermann-Großmann sorgte für den Großteil der Punkte.

Bei Herne war es abermals Anna Lappenküper mit einer guten Leistung, assistiert von Jenny Strozyk. Malina Sola begann gut, reboundete und punktete, verletzte sich allerdings an der Wade. Sie versuchte es nochmals, doch kehrte deutlich gehandicaped auf die Bank zurück. Nach dem Ausfall von Klara Schönberg, die sich bereits am Vortag an der Achillessehene verletzt hatte und nur im ersten Spiel des Tages spielen konnte, fehlten dem Herner Team somit zwei wichtige Spielerinnen. Das Ahrensburger Team kontrollierte das Spielgeschehen und führte fünf Minuten vor Ende mit 13, drei Minuten vor Ende noch mit 8 Punkten. Den viel zitierten Sack machten sie allerdings nicht zu. So kam es zum spannenden Showdown.

Bei -5 traf Jule Kassack ihren ersten (?!) Dreier der Zwischenrunde. Bei noch 4 Sekunden Spielzeit gab es einen hektischen Einwurf, den Jenny Strozyk in der Zone abfing und beim folgenden Wurfversuch gefoult wurde. Nach den Ahrensburger Auszeit stand die mit 12 Jahren jüngste Spielerin der Zwischenrunde an der Freiwurflinie. Den ersten traf sie sicher, den zweiten verwarf sie. Ahrensburg holte den Rebound und gewann das Spiel.

 

Beide Nordteams haben sich bei dieser Zwischenrunde durchgesetzt (TuSLi gewann das letzte Spiel gegen Hagen), im Süden qualifizierten sich Grünberg und Nördlingen.

Das Team des TuS Lichterfelde machte den besten Eindruck, die Mannschaft des Ahrensburger TSV überzegte mit klarer Spielanlage, Ruhe und Disziplin und lebte von ihren Führungsspielerinnen. Beim Herner TC waren zu viele Einzelleistungen unterdurchschnittlich, das Team des Ausrichters konnte den Ausfall von Laura Zdravevska nicht kompensieren.

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