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Ein Kurzbericht aus Heidelberg

Anläßlich des Deutsch-Französischen-Jugendaustauschs der U16-Mädchen-Nationalmannschaft gab es einen Kurztrip nach Heidelberg. Coach Marsha schaute sich das 2. Spiel im Rahmen des Lehrgangs an.

Am Donnerstag, 31. Mai 2012 verlor die U16-Nationalmannschaft Deutschlands gegen die aus Frankreich. Hier ein paar Eindrücke zum Spiel.

Im altehrwürdigen BLZ ging es um 20h los. Beide Teams trainieren seit Samstag vor Pfingsten in Heidelberg und spielten bereits tags zuvor gegeneinander(Deutschland gewinnt mit 47:44). Nachdem mittags per Kurzmitteilung die Nachricht eingetroffen war, dass Annika Küper -Spielerin der Metropol Girls– nicht eingesetzt werden würde, saß diese erwartungsgemäß nur im Trainingsoutfit auf der Bank.

Um 19:45 Uhr eine Schrecksekunde, die für hektische Geschäftigkeit sorgte: Laura Zdraveska vom TSV Hagen verletzte sich während des Game-Warmups. Von der Tribüne aus, sah es übel aus und Laura blieb liegen und schien Schmerzen zu haben. Sie war damit „raus“ und Annika durfte sich nach einiger Zeit der Absprachen und Geschäftigkeit doch noch ein Trikot überziehen und begann mit ihrem individuellen Warmup.

Die Französinnen, die physisch auf einigen Positionen überlegen waren, begannen wach, schnell und aggressiv. Schnell ging der Gast in Führung und die deutsche Mannschaft hatte Schwierigkeiten gegen die Ganzfeldverteidigung. Nach und nach gewann die Mannschaft von Bundestrainerin Alex März Spielrhythmus und kam auch zu Punkten. Das Spiel gestaltete sich fortan ausgeglichen.

In der 16. Spielminute durfte Annika auf das Spielfeld. Ohne große Vorankündigung oder Einweisung ging sie auf’s Spielfeld und war direkt im Spiel. Nach einer Defensesequenz lief sie einen der wenigen Fast-Breaks mit, bekam den Ball im linken short corner und traf mit ihrer ersten Ballberühung. Danach erlaubte sich Annika einige Positionierungsfehler in der Defense, half einmal von der Strongside (was einen freundlichen „Einlauf“ der Bundestrainerin zur Folge hatte), traf einen Freiwurf und machte außer einem Schrittfehler in der Transition-Offense (neben der Tatsache, dass sie zu weit Innen lief) in der Offense keine Fehler. 70 Sekunden vor Schluss kam Annika nach einer Auszeit des deutschen Teams nicht zurück auf’s Feld.

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bestimmten die Französinnen den Rhythmus des Spiels, reboundeten deutlich besser, verteidigten über weite Strecken aggressiv und generierten so Steals und Fast-Breaks. Die deutschen Spielerinnen zeigten ein paar gute Aktionen in der Offense, trafen ein paar Würfe, doch letztlich reichte die gezeigte Leistung und die Freiwurfquote [Freiwürfe sind wichtig.] nicht um dieses Spiel zu gewinnen (Bericht des DBB). Annika bekam auch in der 2. Halbzeit ein paar Minuten ohne sonderlich aufzufallen.

Heute findet das letzte Spiel zwischen diesen beiden Teams beim Deutsch-Französischen-Jugendaustausch statt. Danach hat die U16-Nationalmannschaft 10 Tage bevor es zum nächsten Lehrgang nach Grünberg geht (Termine der U16-Nationalmannschaft).  Davor finden die U15-Zwischenrunden statt (02. & 03. Juni), bevor es am Wochenende danach um die Deutsche Meisterschaft geht (beim Sieger der Zwischenrunde Nord). Spannend wird die Antwort auf die Frage, wie schwer Laura Zdraveska verletzt ist, denn ohne sie ist das Team des TSV Hagen –Ausrichter der Zwischenrunde Nord– deutlich geschächt.

 

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